Donnerstag, 14. Dezember 2017

Blogger-Adventskalender: Auslosung Türchen 12


 Hallo!

Sorry das Ihr solange auf die Auslosung warten musstet. Dafür habe ich mich entschieden einfach doch alle 3 Bücher zu verlosen und mit random.org ausgelost.

Verflucht geht an: Verena Saile

Geboren um Mitternacht geht an: Paula P. 

Halfbad geht an: Henrike

Gratulation und Mails an Euch sind raus. Danke an alle anderen Teilnehmer, es wird sicher noch das ein und andere Gewinnspiel auf diesem Blog geben. ;-)

Dienstag, 12. Dezember 2017

Blogger-Adventskalender: Türchen 12

 Heute wird das 12. Türchen des Blogger-Adventskalenders geöffnet und - tadaa! - das verbirgt sich dahinter:



Unter diesen 3 Büchern kann sich der glückliche Gewinner eines auswählen. Also 1 Gewinner, 1 Buch. ;-)

Schreibt mir in die Kommentare für welches Buch Ihr in den Lostopf hüpft und vergesst bitte nicht eine E-Mail anzugeben - ganz wichtig! Viel Glück!

  1. Teilnehmer sind über 18 oder haben das Einverständnis der Eltern.
  2. Keine Haftung sofern der Gewinn auf dem Postwege verloren geht.
  3. Die Adressen/Daten der Gewinner werden nach Versand des Gewinns gelöscht und nicht weiter gegeben.
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  5. Die Teilnahme ist auf Deutschland beschränkt
  6. Die Ziehung erfolgt nach dem Zufallsprinzip

Sonntag, 26. November 2017

Buchfiziert: Bloggeradventskalender


www.freepik.com
Um Euch die Zeit bis Weihnachten buchig zu überbrücken, nehme ich dieses Jahr am Bloggeradventskalender teil. Organisiert haben das Stopfis Bücherwelten und Life with Saskia.
Ihr findet den Adventskalender bei mir - Überraschung - unter Adventskalender. ;-)
Hier ist der Fahrplan, wo es wann ein Türchen zu öffnen gilt:
Teilnahmebedingungen:
  1. Teilnehmer sind über 18 oder haben das Einverständnis der Eltern.
  2. Keine Haftung sofern der Gewinn auf dem Postwege verloren geht.
  3. Die Adressen/Daten der Gewinner werden nach Versand des Gewinns gelöscht und nicht weiter gegeben.
  4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  5. Die Teilnahme ist auf Deutschland und Österreich beschränkt
  6. Die Ziehung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Sturmbändiger

Titel: Sturmbändiger
Reihe: Einzelband
Autorin: Jennifer E. Smith
Seiten: 304
Verlag: Carlsen

Route: Es ist ein heißer Sommer in dem Ruby und Simon mit ihren Eltern auf die Farm ziehen, weg aus Chicago. Doch der Sommer ist  überdurchschnittlicher heiß und droht die erste Ernte zu vernichten und damit droht der Verlust der Farm. Ruby kann das nur Recht sein. Seit sie ins Nirgendwo gezogen sind, hat sich ihr Zwillingsbruder Simon verändert. Alles ist anders, außer Ruby. Ein Sturm zieht auf und Simon wird krank. Es regnet als Ruby und Simon dringend etwas brauchen um sich zu beweisen. Und dann ein seltsamer Kompass den ihr ein Fremder schenkt und der auf Warnung zeigt. Kann man das Wetter vielleicht beeinflussen?

Sturmbändiger ist ein MG (middle grade) Buch, also für jüngere Leser und das sollte man bei den Erwartungen an die Geschichte dezent im Hinterkopf behalten. Die Handlung ist weniger komplex und eine Liebesgeschichte sucht man in diesem Buch vergeblich. Das ist jetzt allerdings kein MG Merkmal. Wie auch immer, das Hauptthema in diesem Fall ist Freundschaft.
Dennoch hätte man aus dieser Geschichte mehr machen können. Das erste Viertel war recht vielversprechend, das Ende hingegen ziemlich einfallslos und flach. Auch die Wettermagie kam viel zu kurz, was sehr schade war. Die Idee des Wettermachens ist nicht neu, trotzdem interessant und hier auch grundsätzlich spannend umgesetzt. Leider wurde einfach zu wenig auf das Wettermachen eingegangen und der Fokus auf die Beziehungen der Figuren gelegt. Im Prinzip in Ordnung, aber die Figuren waren nicht besonders herausragend komstruiert.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht und für die eigentliche Zielgruppe auch noch durchaus in Ordnung. Simon und Ruby haben sich am Ende zu sehr treiben lassen und haben kaum mehr aktiv gehandelt. Sehr schade, denn hätten sie die Handlung aktiver weitergetrieben, wäre das Ende sicher spannender gewesen.
Das Motiv des Bösewichtes, den ich nicht verrate, ist im Großen und Ganzen okay. Allerdings war er nicht so angsteinflößend wie er dargestellt wurde. Ein bisschen merkwürdig, vorallem da man ja von seiner "tollen" Wettermagie nur ein paar kleine Kostproben bekam. Das selbe gilt für zwei weitere Charaktere, die wichtig für die Geschichte sind.
Die Eltern unserer Helden, haben mir allerdings sehr gut gefallen. Hier wurde nicht versucht diese wegzurationalisieren, sondern sie waren wichtige Bezugspersonen für Simon und Ruby.

Eine nette Geschichte, aber nicht sonderlich herausragend. Selbst das Cover verspricht mehr, als am Ende herauskommt. Ein bisschen Schade, denn die Grundidee der Story hat großes Potentzial.

Sonntag, 24. September 2017

Alex Rider & Yassen Gregorovich

Titel: Russian Roulette
Reihe: Alex Rider (Band 10)
Autor: Anthony Horowitz
Seiten: 405
Verlag: Walker Books

Route: Yassen Gregorovich ist der beste Killer, den Scorpia je hervorgebracht hat. Doch auch er hat einmal klein angefangen. Geboren in einem kleinen russischen Dorf, ändert sich sein Leben von einen Moment auf den anderen. Seine Vergangenheit legt den Grundstein für seine Zukunft. Seine Entscheidungen jedoch machen ihn zu schließlich Yassen. Jemand der Alex Leben oft genug verschont hat. Jemand der eine Schuld gegenüber Alex Vater fühlt. Jemand der einmal ein ganz normaler Teenager war.

Wow!
Das ist der 1. Eindruck den dieses Buch bei mir hinterlässt.
Hier geht es ausschließlich um Yassen Gregorovich's Geschichte. Und Wow! Das ist ja mal ein Ding!

Es ist unglaublich interessant zu sehen wie aus einem wirklich ganz normalen Kind jemand wie Yassen Gregorovich, bester Auftragskiller der Welt, wird. Die Geschichte beginnt bei Yasha, der in einem kleinen Dorf, unter einfachen Verhältnissen, in der russischen Pampa aufwächst. Seine Eltern sind sehr liebevoll, aber leider in ein etwas unschönes Arbeitsumfeld integriert.Welches dazu führt, dass sein Heimtadorf von der Armee ausradiert wird, seine Familie getötet und er fliehen muß. Danach beginnt eine Odysee für Yasha, der Mutterseelenallein in Moskau bei einer kleinen Straßengang landet. Als ihn die Umstände zu einem Einbruch bei ausgerechnet dem Mann zwingen, der für die Auslöschung seiner Heimat verantwortlich ist, wendet sich das Blatt. Durch einen dummen Zufall wird Yasha zu Yassen und muß dem Oligarchen drei Jahre lang dienen. Als ihm endlich die Flucht gelingt, geschied dies durch unfreiwillige Mithilfe von SCORPIA. In diesem Moment habe ich los gejubelt, bis mir plötzlich klar wurde: "Äh Stop! Scorpia? Das sind doch die Bösen!".😂😂😂

Sein Lebensweg ist total spannend geschrieben und ich hätte Yassen niemals solche vielschichtigen Gefühle zugetraut. Man erwartet einfach eine ganz andere Art Mensch. Aber so werden auch wiederrum einige Sachen klar - die Anthony Horowitz übrigens wunderbar mit älteren Plotteilen verbindet. Zum Beispiel Yassen's, bereits durchschimmernde Abscheu, gegenüber größenwahnsinnigen Millionären. Wie Yassen es schließlich schafft seine Blockade gegenüber dem Töten zu überwinden, ist auch sehr glaubwürdig und eigentlich war es nicht gerade unerwartet. ;-) Rache ist schließlich Blutwurst.

Einen gewaltigen Fehler hat der Autor allerdings gemacht, einen Fehler im Handlungsverlauf.
John Rider und Yassen haben sich nicht in Paris zum letzten mal gesehen. Yassen und John waren zusammen auf Malta, als der MI6 John Riders Entführung gefakt hat. Yassen sollte überleben um Scorpia zu berichten was passiert ist.
Aber wie kann man denn so einen wichtigen Handlungsstrang vergessen?! Der Abschied in Paris klang für mich eindeutig nach einem entgültigen Abschied. Außerdem wäre dieses Ereignis ein wichtiger Punkt in Yassen's Leben gewesen, den er garantiert erwähnt hätte.
Das Verrückte daran ist, ich kann es dem Autor nicht einmal übel nehmen! Irgendwie hat er mich trotzdem überzeugt. Unfassbar! Dieses Ende hat auch richtig gut ins Buch gepasst, oder besser gesagt zu Yassen. Tja, Mission accomplished würde ich mal sagen. XD

Der Band war super spannend und extrem emotional. Mit der Beste der gesamten Reihe! Deshalb gebe ich trotz Inhaltsfehler einen Koffer mit Stern.



Sonntag, 10. September 2017

Re-Read: Ark Angel - Alex Rider

Titel: Ark Angel
Reihe: Alex Rider (Band 6, 11 Bände gesamt, in engl. abgeschlossen)
Autor: Anthony Horowitz
Seiten: 343
Verlag: Walker Books

Lesereise: Nur knapp dem Tot von der Schippe gesprungen wird Alex im St. Dominic's Krankenhaus in London behandelt. Dort trifft er auf Paul Drevin, Sohn von Nikolai Drevin, seines Zeichens Billionär und Visionär. Drevin investiert in Raumfahrttourismus und für dieses Programm arbeitet er nicht nur mit der Regierung in London, sondern auch mit den USA zusammen. Als sein Sohn Paul im Krankenhaus entführt werden soll, nimmt Alex dessen Platz ein und macht so Bekanntschaft mit den Umweltterroristen Force 3. Doch warum sollte Paul entführt werden und weshalb ist die CIA hinter Nikolai Drevin her? Wieder einmal wird Alex in die Umlaufbahn einer Verschwörung katapultiert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Ende von Ark Angel war mir ein bisschen to much. Man kann zwar deutlich sehen das der Autor gut recherchiert hat und sich mit den Details Mühe gibt, aber mir erscheint das einfach zu viel. Alex ist für solche Missionen nun wirklich nicht vorbereitet und nach allem was er zuvor schon durchgemacht hat... sehr unrealistisch. Wie auch immer, die Geschichte bleibt spannend bis zuletzt, ganz im gewohnten Stil von Mr. Horowitz.

Man sieht jetzt einen sehr deutlichen Unterschied zu dem Alex in Band 1 und dem Alex hier. Die Figur hat sich mit jedem Buch weiterentwickelt und irgendwann, wenn nicht schon jetzt, wird es für Alex zu spät sein ein normales Leben zu führen. Ich glaube ja, das er schon jetzt gar nicht mehr zurück kann. Gerade deshalb erscheint sein Widerwille gegenüber der Zusammenarbeit mit MI6 und Co. etwas gekünstelt. Das könnte aber auch daran liegen, dass Alex Figur selbst sich noch nicht im Klaren darüber ist.

Schade finde ich, dass die Bösewichte immer gleich ausfallen. Etwas mehr Kontrast wäre wirklich schön! Weiterhin wird deutlich, dass Horowitz immer das selbe Dramaturgiemuster bemüht. Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich das finden soll. Auf der einen Seite funktioniert es natürlich, auf der anderen Seite könnte man das vielleicht als handwerkliche Schwäche deuten. In Sachen Spannung und Action steht Ark Angel seinen Vorgängern zwar in nichts nach, dennoch hat mir dieser Band nicht so gut gefallen wie die anderen. Mir fehlt einfach der Kontrast bei den Nebenfiguren und die Handlung ist zu ähnlich.

Dennoch ist das Buch lesenswert und ein jüngeres Publikum wird an diesem Medium durchaus seine Freude haben. Mir persönlich hat das 1. Drittel des Buches zum Beispiel sehr gut gefallen, nur der Rest leider nicht so sehr.


Sonntag, 20. August 2017

Re-Read: Alex Rider - Skeleton Key

Titel: Skeleton Key
Autor: Anthony Horowitz
Reihe: Alex Rider (Band 3)
Seiten: 325
Verlag: Walker Books


Route: Eigentlich soll es ein einfacher Auftrag werden. Alex begleitet zwei CIA Agenten auf die Insel Skeleton Key und dient nur als Tarnung um die beiden Agenten ins Land zu schmuggeln. Doch wann ist je ein Auftrag für Alex simpel gewesen? General Sarov plant einen Atomschlag gegen die Welt und Alex soll dabei eine ganz spezielle Rolle spielen. Doch natürlich hat er da noch ein Wörtchen mitzureden und er ist ganz und gar nicht einverstanden.

Vergleicht man den 3. mit dem 1. Band, merkt man deutlich die Steigerung im Anspruch von Alex's Fällen. Alex hat inzwischen dazu gelernt, er wirkt reifer und schon fast wie "ein alter Hase". Das Abenteuer wird gefährlicher und Alex muss mehr einsetzen, als bisher. Wirklich schade ist, das Alex, Mr. Blunt und Mrs. Jones die einzigen Charaktere sind die überhaupt eine Entwicklung durchmachen (Alex natürlich am meisten). Alle anderen Figuren bleiben fade und grau und ganz besonders Sabina hat die Persönlichkeit einer Gurke (beliebiges Gemüse einsetzbar). Sie stellt zwar fest das Alex nicht so ist wie andere Jungs und offensichtlich hat sie auch etwas für ihn übrig, aber offenbar macht sie sich über die Zeilen ihrer Buchauftritte hinaus, darüber keine Gedanken. Das ist wirklich sehr schade, denn an Alex sieht man gut, das der Autor Charaktere kann. Die CIA Agenten waren mir ebenfalls zu plump. Schließlich war das nicht ihr 1. Auftrag und Alex muss sie darauf hinweisen das sie kurz vor dem Tauschgang von oben beobachtet werden und dann nehmen die das nicht einmal ernst? Ich dachte das sind Professionelle... das sich ihre Abneigung gegen Alex dermaßen auf die Qualität ihrer Arbeit auswirkt war sehr merkwürdig. Die Bösen hingegen, auch wenn extrem Klischeebehaftet, fand ich sehr interessant, allen voran Sarov. In dem Moment als er Alex diese eine Frage stellte, dachte ich nur: "Waaas?! Das hast du jetzt nicht wirklich gefragt?!". 😂
Überhaupt das Beste an dem Buch ist die Spannung. Die Geschichte fängt langsam an, nimmt aber ab der Hälfte richtig Fahrt auf. Man leidet mit Alex und die ganze Szene in Schottland: extrem Nerven aufreibend! Auch lobenswert zu erwähnen ist die Tatsche wie sehr Alex die Ereignisse innerlich mitnehmen, auch wenn er sich ein bisschen zu schnell davon erholt, aber okay.

Die Timeline ist einer meiner größten Kritikpunkte. Am Anfang des Buches befindet sich Alex mitten in seinen Sommerferien. Am Ende des Buches stehen die Sommerferien plötzlich wieder vor der Tür und Alex wird dabei nicht einmal älter. Hier stimmt irgendetwas ganz und gar nicht. Ich habe den Eindruck das der Autor vor lauter Actionsequenzen, vergessen hat an seiner zeitlichen Reihenfolge zu arbeiten. Weiterhin fand ich es sehr merkwürdig das Sabina am Ende des Buches Alex aufsucht und meint das sie froh sei ihn endlich zufällig zu treffen, das sie seine Telefonnummer nicht hatte. Das einzige was sie hat, ist seine Adresse und das klang so, als ob sie die ganzen restlichen Ferien auf der Suche nach ihm war. WTF?! Wenn sie seine Adresse hat kann sie doch einfach vorbeifahren, wo ist das Problem? Da braucht sie  X - Wochen um eine Adresse aufzusuchen?!

Alles in allem ist Skeleton Key ein sehr spannendes Spionageabteuer. Trotz einiger Kritikpunkte, empfand ich das Buch beim lesen viel stärker als seine Vorgänger, was sicher all den geballten Actionszenen zu verdanken ist. Dennoch vergebe ich nur 3 Reisekoffer, für zu schwachen Nebencharaktere und auffallenden Logikfehler. Trotzdem gilt: Alex bleibt einfach der Coolste, mit dem besten Humor of ever! :D

Freitag, 4. August 2017

Re-Read: Alex Rider - Point Blanc

Titel: Point Blanc
Autor: Anthony Horowitz
Reihe: Alex Rider (Band 2; 11 Bände abgeschlossen in engl., dt. Titel: Gemini Projekt)
Seiten: 303
Verlag: Walker Books

Lesereise: Alex nächster Auftrag fürht uns in die Alpen an der Grenze zwischen Schweiz und Frankreich. Der M16 hat Alex als Sohn eines Reichen Industriellen in eine Schule für Superreiche eingeschleußt. Dort soll er herausfinden wie die Morde eines Elektronikmoguls und eines russischen Militärs zusammen hängen. Beide hatten Söhne in Alex Alter auf der Schule, welche in die Schweizeralpen gebaut wurde. Eine Schule die bald zu Alex Alptraum wird.

Im zweiten Band gibt sich der M16 wieder Mühe Alex zu erpressen und zu manipulieren um ihn als Agent einzusetzen. Eine sehr fragwürdige Taktik um genau zu sein und langsam bekommt man Mitleid mit ihm. Aber sonst hätten wir ja kein Abenteuer. ;-)
Diesmal schlüpft Alex in die Rolle eines rebellierenden reichen Milliardsohnes und muss sich dafür nicht nur einen Ohrring stechen lassen, sonder auch von seiner Persönlichkeit verabschieden. Es ist interessant zu beobachten wie Alex diese schauspielerische Leistung erbringt, denn die ist nicht nur erfolgreich. Dennoch bekommt man den Eindruck das ein kleiner Rebell auch in ihm steckt. Auf diese Weise wird auch sein Entwicklungspotenzial gezeigt.
Erstaunlich ist es wieviel Glück Alex hat und man kann jetzt darüber streiten ob man das dem Autor abnimmt, oder ob es schon zuviel des Guten ist. Ich persönlich sehe das eher locker. Natürlich macht er wieder einen entscheidenden und ein paar kleine Fehler die ihn für den Leser aber symphatisch machen.
Auch mit den Nebencharakteren hat sich Horowitz diesmal mehr Mühe geben, dennoch bleiben sie blass. Jack Starbright zum Beispiel ist kaum fassbar, was schon etwas schade ist. (Obwohl ich verstehen kann wieso Horowitz sie so sehr rausnimmt.) Die Bösen sind extrem von Klischees behaftet, aber für ein MG Buch ist das auf jeden Fall hinnehmbar.
Die Handlung ist wieder ganz simpel gestrickt und folgt der klassischen Daramturgie. Am Ende gibt es noch eine Überraschung die fast ein Cliffhanger sein könnte.

Auf jeden Fall merkt man das die Spannung steigt und es eine leichte Entwicklung im Plot und bei den Charakteren gibt. Auch ein Buch zum schnellen zwischendurch lesen mit dezentem Suchtpotenzial.




Dienstag, 1. August 2017

Re-Read: Spionageabenteuer mit Alex Rider

Titel: Stormbreaker
Autor: Anthony Horowitz
Reihe: Alex Rider (11 Bände, englisch abgeschlossen, Buch verfilmt Stormbreaker Trailer)
Seiten: 304
Verlag: Walker Books

Route: Alex Rider ist 14 Jahre und hat gerade das letzte Familienmitglied bei einem Autounfall verloren: Ian Rider, sein Onkel. Er arbeitete bei einer Bank und ist zuständig für internationale Affairen. Doch stimmt das wirklich? Alex fallen merkwürdige Kleinigkeiten auf die nicht zusammenpassen. Als er schließlich den BMW seines Onkels findet, steht fest, dass es kein Autounfall war, sondern eine volle Breitseite an Kugeln.

Das Buch ist ein schöner Auftakt zu einer meiner liebsten Reihen. Alex Rider habe ich vor gut zehn Jahren schon gelesen, das waren noch Zeiten... und anlässlich des Erscheinen des 11. Bandes "Never say die" (Autorenseite) wird es Zeit die Reihe zu rekapitulieren.

Unschwer zu erkennen ist das es sich hier um ein Middlegrade Buch handelt.
Alex Rider ist ein teilweise recht abgebrühter 14. jähriger Junge und lebt in Chelsea, England. Sein Onkel hat schon früh dafür gesorgt dass Alex auf ein mögliches Leben als Spion vorbereitet wird, mit Sprachen und Fertigkeiten. Ob Ian Rider die Zukunft seines Neffen bereits geplant hat, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Klar ist nur, dass Alex Eltern tot sind und man erwarten kann, dass es sich dabei vielleicht um keinen Zufall handelte. Wie auch immer, Alex ist ein guter Charakter für die Rolle eines Teenagerspionen. Er muss noch einiges lernen, was man im Verlauf der Geschichte deutlich sieht. Alex bläst zum Beispiel seine Deckidendität und er ist nicht frei von Fehlern. Teilweise handelt er naive, allerdings ohne kindlisch zu wirken, und das macht ihn nicht nur symphatisch sondern auch real. Man kann durchaus sagen das der MI6 (Mr. Blunt and Mrs. Jones) hier zu den Antagonisten gehören, auch wenn sie sich als die Guten darstellen.
Sehr witzig sind mal wieder ein paar deutsche Wörter, die einem natürlich nur auffallen wenn man das englische Original liest, eine nette Spielerei. Auch scheint der Auto eine Vorliebe für deutsche Autos zu haben, insbesondere Mercedes und BMW Luxusvarianten. 😁 Ich bin eigentlich kein Freund davon wenn man es einer Geschichte deutlich anmerkt das der Autor seine persönlichen Vorlieben einbaut, hier passt es allerdings durchaus zum Plot. Denn man kann davon ausgehen, das die Bösen nicht im uralten klaprigen Trabi oder dergleichen vorfahren.

Die Geschichte ist sehr spannend, wenn auch einfach gestrickt. Mit Details hält sich der Autor manchmal etwas zu sehr zurück und die Kapitel sind der Zielgruppe entsprechend kurz gehalten. Ein paar Sachen fallen unter den Tisch, so zum Beispiel Alex Verletzungen. Aber der Leser kann damit leben.

Durch die Kürze ist Stormbreaker ein gutes Buch zum Zwischendurch weginhalieren und wenn man erst einmal in die Geschichte eintaucht, kommt auch Suchtpotentzial auf. Die Reihe hat großes Entwicklungspotenzial mit viel Action.

P.S.: Der Film lehnt sich weitestgehend an das Buch und trotz einiger Unterschiede finde ich die Verfilmung in Ordnung. Alex Pettyfer spielt in der Hauptrolle. Die Graphic Novel lehnt sich wiederrum an den Film, hier nicht zu viel erwarten.